19. Jänner 2021

 

Trotz Lockdown im Dänikenland

Liebe Stubenhocker!
 

Seit bald einem Jahr berieseln uns Politik und Medien täglich mit schaurigen Statistiken und Corona-Zahlen-Wirrwarr. Panik und Hysterie haben seither Hochsaison. Nach dem Lockdown folgt der neue Lockdown. Er mutiert zum Dauerlockdown. Vorschrift ist Vorschrift. Aber ist sie auch sinnvoll? Das zu hinterfragen ist nicht erwünscht. Wer es dennoch wagt, muss sich gefallen lassen als „Covidiot“, „Aluhutträger“, „Staatsfeind“ oder gar „Nazi“ verunglimpft zu werden. Durchgeknallte Zeitgenossen gibt es hierzulande wie überall auf Mutter Erde garantiert, aber wenn wir zulassen, dass jede andere Sichtweise, jede andere Meinung, jede berechtigte Kritik pauschal als „Unsinn“ abqualifiziert wird, dann schlittern wir schnurstracks in eine Meinungsdiktatur. Böse Zungen behaupten, wir stecken längst mittendrin in dieser Sackgasse.

 

Eine sehenswerte ARTE-Doku macht auf viele Ungereimtheiten und Widersprüche aufmerksam:

 

 


 

Dazu passt ebenso die aktuelle Studie der Stanford-Universität, die den Nutzen von Lockdowns infrage stellt: https://tkp.at/2021/01/11/stanford-studie-mit-top-medizin-wissenschaftler-ioannidis-zeigt-keinen-nutzen-von-lockdowns/

Wieso bleiben diese Stimmen in Regierungskreisen und beim Mainstream ungehört?

 

Österreich steckt seit 26. Dezember im dritten Lockdown mit ungewissem Ende. Gesichert sind Ausgangs- , Kontakt- und Reisebeschränkungen, Abstandsregeln und Maskenpflicht sowieso. Handel, Gastronomie und Kultureinrichtungen bleiben geschlossen. Für Partnerschaften, die über Bundesländer oder gar Staatsgrenzen hinweg miteinander verbunden sind, eine Herausforderung. Wie und wo darf man sich wieder umarmen, wann einander sehen? 

 

Meine Liebe ist in Basel daheim. Allen „Empfehlungen“, „Warnungen“ und „Unkenrufen“ zum Trotz, haben wir uns zum Silvester-Rendezvous in der Schweiz verabredet. Keine Sekunde davon haben wir bereut. Ich genoss die menschenleere Bahnfahrt durch die verschneite Landschaft. Gefährtin und ich erlebten zwei Wochen lang eine harmonische, erlebnisreiche und wundervolle Zeit. Im Anhang finden sich ein paar Impressionen zum Träumen.

 

Ein Tagesausflug führte uns nach Interlaken zum weltberühmten „Alienjäger“ Erich von Däniken und seinem engsten Mitarbeiter Ramon Zürcher. Wir waren uns einig: Die Situation ist zum Kotzen. Für EvD mit bald 86 Lenzen besonders bitter: eine große Vortragstournee und USA-Medien-Termine fielen Corona zum Opfer. Wie überbrückt ein Weltbestsellerautor die trostlose Zeit? „Ich schreibe an einem neuen Buch, mein 44stes, das im Herbst erscheinen wird“, verriet mir EvD. „Megalithrätsel und Stonehenge  werden ein Thema darin sein.“ EvD zeigt mir Leserpost aus aller Welt, darunter von Papst Franziskus, der Däniken in einer Urkunde zum 85. Geburtstag apostolisch segnete. EvD‘s Neujahrs-Wunsch: „Mit dem Stellvertreter Christi würde ich unter vier Augen liebendgerne über den Allmächtigen und Außerirdische reden.“ Beiden Methusalems traue ich zu, dass sie das noch schaffen.

Däniken-Infos: https://www.sagenhaftezeiten.com/

 

Auf den neuen Däniken freue ich mich schon jetzt. Inzwischen wieder in Wien, mache ich es EvD gleich, werke an „Sebastian Kneipps Geflügelte Worte“ und „Unterirdische Mysterien“. Dazu stecke ich in selbstverfügter Extra-Quarantäne, verlasse das Haus nur um die Ecke, um etwas zwischen die Beißerchen  zu bekommen. Für Menschen, die berufsbedingt in die Tasten hauen und dabei gerne wie Eremiten in Einzelhaft sitzen, kein Problem. Wie aber geht es jenen tapferen Mitbürgern, die Kinder haben, Home-Office nicht machen können, auf engstem Raum zusammen leben?

 

„Fieber, Husten, Müdigkeit, manchmal Verlust von Geschmacks- und Geruchssinn sowie Kurzatmigkeit“, so lauten die Symptome bei einer Corona-Erkrankung. Wie bei einer schweren Grippe kann es – vor allem für ältere und immungeschwächte Personen - tödlich enden. Allerdings: infolge restriktiver Maßnahmen, sind die Krankheitsanzeichen bei Covid 19 weitreichender als bei der offenbar jetzt völlig ausgestorbenen Influenza: Depression, Angststörung, Vereinsamung, Suizidgefährdung, Arbeitslosigkeit, Geldnot, verstörte Kids, Armut, Familienstreit, soziale Unruhen, Zensur, Repressalien, Denunzierung Andersdenkender, Einschränkungen der Grundrechte und dergleichen „Kollateralschäden“ mehr.

 

Verschwurbelte Verschwörungstheorien? Mitnichten. Leider alles betrübliche Tatsachen. Das macht fassungslos, ratlos und traurig.

Mit oder ohne „Killervirus“: Die Menschen werden krank, können und wollen so nicht mehr weitermachen.

 

Ertragen lässt sich das alles nur mit „Galgenhumor“ und Satire. Zum Beispiel mit Louis de Funés und seinem Hang zur Rüsselnase:

 

 

 

Bleibt xsund und friedliebende Selbstdenker.

 

Rüssel hoch und zurück zu den Sternen!

 

REINHARD (Habeck)

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