20. April 2021

Gedenken, Jubiläen und neues Buch: „Sebastian Kneipps Geflügelte Worte“

 

Habe die Ehre!

 

Meinereins meldet sich zurück aus der Unterwelt. Es ist mir ein ewiges Rätsel, wie Zeitgenossen es schaffen, tagtäglich in den Sozialen Medien ununterbrochen präsent zu sein. Würde ich ständig meine Energie dafür aufwenden, ich käme nicht mehr zum Recherchieren, Schreiben und Zeichnen. Jetzt bin ich tatsächlich zwei Monate untergetaucht, hatte mich im stillen Kämmerlein brav angepasst im verordneten Corona-Panikmodus. Untätig war ich nicht. Ein neues Buch ist fertig gestellt, mit initiiert durch den Schweizer Kneipp Verein Basel und Umgebung. Der Band erscheint in den nächsten 14 Tagen im Ancient Mail Verlag. Taschenbuch, 120 Seiten, komplett farbig illustriert, € 14,90

 

Kein Mystery-Thriller, sondern ein fröhliches Werk für Kneippianer und solche, die es noch werden wollen. „ SEBASTIAN KNEIPPS Geflügelte Worte“ habe ich es betitelt. Anlass ist das 200. Geburtstagsjubiläum (am 17. Mai 2021) des berühmten bayerischen Naturkundlers und „Wasserdoktors“. Als Vorkämpfer für eine ganzheitliche Gesundheitsförderung, wusste Pfarrer Kneipp: Leib, Seele und Geist sind eine untrennbare Einheit, gerade wenn es um Gesundheit und Heilung geht. Davon scheinen Mega-Lockdown-Experten heute keinen blassen Schimmer mehr zu haben.

Infos: https://de.wikipedia.org/wiki/Sebastian_Kneipp

 

Das Vermächtnis von Sebastian Kneipp ist zeitlos. Neben seinen Lehren und Heilmethoden hat er uns viele Aphorismen, Gesundheits-Tipps und Weisheiten hinterlassen. Für das Jubiläumsbuch stöberte ich in alten Schriften und habe 250 seiner besten Sinn-Sprüche zusammengefasst. Sein bewegter Lebenslauf und sein Wirken für die Nachwelt ergänzen den Kneippschen Zitatenschatz.

 

Cartoons und Humor dürfen ebenso nicht fehlen. Neben Kneipp-Karikaturen schuf ich den „Rüsselbasti“ (nein, Kanzler Kurz ist nicht gemeint) bzw. Kneippmops, einem Urahn meiner Comicsfigur „RÜSSELMOPS, der Außerirdische“.

Über Vorbestellung freuen sich Verlag und Herausgeber. Hier mehr Infos für Interessierte:

https://www.ancientmail.de/autoren/reinhard-habeck/

 

Der Stil ist ähnlich gestaltet wie mein Buch „ERICH VON DÄNIKENS Geflügelte Worte“, das 2015 zu Dänikens 80. Geburtstag im KOPP Verlag erschien. Günstige Restbestände sind noch erhältlich:

https://www.kopp-verlag.at/a/nbsp%3berich-von-daenikens-gefluegelte-worte

 

Apropos: Der „Vater der Prä-Astronautik“ feierte am 14. April seinen 86. Geburtstag. Keine Frage, die Götter lieben EvD. Dazu hatte die Plattform Hangar18b eine Aktion gestartet, bei der auch Rüsselmops gratuliert:

https://www.youtube.com/watch?v=q3HB-oQ4VQk

 

Andere fantastische Weggefährten schweben bereits in höheren Sphären. Darunter auch mein Freund Dr. Johannes Fiebag (1956-1999). Er war Pionier der Paläo-SETI-Forschung, genialer Visionär, Bestsellerautor und Planetengeologe.  Die aktuellen spektakulären Entdeckungen mit den Marsrobotern hätten ihn begeistert. Am 14. März wäre Johannes 65 Jahre alt geworden. Gottfried Bonn hat ihm sein neuestes Musikalbum zu diesem Anlass gewidmet, mit Themen aus Fiebags Werken.

Zum Hineinhören: https://jamuroo.bandcamp.com/album/the-others-interdimensional-aliens

 

Noch ein persönlicher Verlust: Am 29. Januar verstarb unerwartet Bernhard Beier, der die große und informative online-Wissensbibliothek https://atlantisforschung.de/ mit aufgebaut hat. Fachübergreifend erfährt man hier alles Wissenswerte über Atlantis, Vorzeit-Kulturen, Thesen, Publikationen und Autoren. Einige Artikel durfte ich selbst beisteuern. Bernhard war ein treuer Freund meiner Bücher und Mopsianer sowieso. Er hat mich vielfach geehrt, denn nirgendwo sonst finden sich im Netz so viele Informationen zu meinem Schaffen von „Licht für den Pharao“ über „Perry Rhoden“ bis hin zu „Rüsselmops“. 

Nachruft: https://atlantisforschung.de/index.php?title=Nachruf_auf_Bernhard_Beier_von_Dr._Dominique_G%C3%B6rlitz

 

In den letzten Wochen starben ebenso einige prominente Persönlichkeiten: Prinz Philip (1921-2021), den Prinzgemahl der Queen, liebte ich.  Seine berüchtigten Scherze jenseits von Political correctness und Genderwahn waren für jeden Satiriker eine erfrischende Inspiration. Hier eine Auswahl seines schwarzen oder unfreiwilligen Humors:

https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/chronik/europa/2099818-Prinz-Philips-schraegste-Sprueche.html

 

Ärgerlich, Prinz Philip habe ich nie zu Papier gebracht. Dafür zwei große Österreicher, die ich verehrte: Das am 14. Januar verstorbene Wiener Universalgenie Arik Brauer (1929-2021), Malerfürst der Wiener Schule des Phantastischen Realismus und begnadeter Liedermacher mit Scharfsinn und viel Selbstironie.

Eines meiner Lieblingslieder: https://www.youtube.com/watch?v=5b13YdK2fAA  

 

Der zweite Genius starb am 1. April: Dr. Hugo Portisch (1927-2021), einer der bedeutendsten Journalisten Österreichs. In der seichten rotweißroten Medienlandschaft, würde ich mir mehr kluge und besonnene Berichterstatter seines Schlages wünschen.

https://kurier.at/kultur/medien/hugo-portisch-oesterreichs-beruehmtester-journalist-ist-tot/401336703

 

Beide Helden, Brauer und Portisch habe ich karikiert, erschienen in den 1990ern in der österreichischen Wochenzeitung „SAMSTAG“, in meiner Cartoon-Kolumne „Bildschirmgrößen“. Die Serie umfasste 800 Promi-Karikaturen, 100 davon sind auch in Buchform veröffentlicht worden. Portisch war zudem „Opfer“ meiner Comic-Serie „Narrenkastl“, die in den 1980er Jahren wöchentlich in der Tageszeitung KURIER erschien, dort, wo Portisch von 1958 bis 1967 Chefredakteur war.

 

Kinder, wie die Zeit vergeht! Jetzt wo ich diese Zeilen schreibe, merke ich, man wird selbst nicht jünger. Nützen wir die Zeit, die uns gegeben ist, sinnvoll.

Jeder so gut er kann. Viel Glück!

 

Xund bleiben und fröhlich Schaffen mit Liebe!

Zu den Sternen!

 

REINHARD (Habeck)

 

 

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